Talk Future

Mit unseren Zukunftsgesprächen betreiben wir im besten Sinne Zukunftslobbyismus, denn gemeinsam mit spannenden Protagonisten kreieren wir einen neuen mutigen Blick für unsere Zukunft. 

Unser Boden der Zukunft – Verlorener Raum oder Möglichkeitsraum?

Im Rahmen der Gesprächsreihe „Zukunftsstorys“ in Kooperation mit der Stadtbibliothek Dornbirn spricht Klaus Kofler am 23. Februar 2023 mit dem gebürtigen Dornbirner Arthur Kanonier, Professor und Forschungsbereichsleiter für Raumplanung, Bodenpolitik und Bodenmanagement an der Technischen Universität Wien, über die immensen Herausforderungen der gegenwärtigen Verbauung unserer Lebens-, Wirtschafts- und Naturräume.

Talk Future: Unser Boden der Zukunft (© pexels)

Kein Land in Europa „verbaut“ sich seine Zukunft so sorglos wie Österreich: Im Schnitt verbrauchen wir 11,5 Hektar Boden täglich. Und zwar vorwiegend für Bau-, Betriebs- und Verkehrsflächen. Dieser immense Flächenverbrauch schränkt nicht nur unsere Lebensräume ein, sondern beschädigt unwiederbringlich unsere Böden und gefährdet unsere Ernährungssouveränität.

Es stellt sich die Frage: Wie schaffen wir es, den Spagat zwischen völlig unterschiedlichen Interessen so zu gestalten, dass es trotz allem zu einem massiven Einhalt unseres Flächenverbrauchs kommt? Immerhin sollte sich laut Regierungsprogramm der täglichen Bodenverbrauch bis 2030 auf 2,5 Hektar reduzieren.

Fakt ist, dass sich unsere Nutzungsansprüche an Wohnen, Wirtschaft und Grünraum bezogen auf die immensen Herausforderungen, vor denen wir stehen, massiv verändern müssen.

Termin:
Donnerstag, 23. Februar 2023, 19:00 – 20:30 Uhr mit anschließendem Umtrunk und kleinem Snack

Ort:
Stadtbibliothek Dornbirn
Schulgasse 44a
6850 Dornbirn

Anmeldung (begrenzte Plätze):
stadtbibliothek@dornbirn.at
+43 5572 306 4820

Eintritt:
5 Euro
(kostenloser Eintritt mit aha Card oder Kulturpass)



Vergangene Zukunftsgespräche

Die Macht auf dem Teller - Du bist, was du isst

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Dornbirn starteten wir am 17. November 2022 die Gesprächsreihe „Zukunftsstorys“. Zum Auftakt sprach Klaus Kofler mit Maria Fanninger und Hannes Royer von Land schafft Leben vor rund 70 Besuchern über die Zukunft unserer Landwirtschaft, Konsumverantwortung und deren Auswirkungen sowie Notwendigkeiten für uns alle.

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Maria Fanninger ist Mitbegründerin und Vorständin von Land schafft Leben. Maria weiß, wieviel „Österreich“ tatsächlich auf den Tellern der heimischen Gastronomie landet. Und was es bedeutet, wenn das „Steirische Backhendl“ von überall herkommt, nur nicht von hier. Für sie gilt: Nur wer Verantwortung übernimmt, kann auch gestalten, ganz besonders, wenn es um Gesundheit, Ernährung und Konsum geht.

Hannes Royer ist Obmann Land schafft Leben. Für Hannes macht jeder Griff ins Lebensmittel-Regal einen Unterschied. Denn: Den Preiskampf werden österreichische Lebensmittel schon aufgrund der topografischen Gegegebenheiten nicht gewinnen, dafür punkten regionale und saisonale Lebensmittel mit ganz anderen Qualitäten. Der Bio-Bauer aus Schladming beschäftigt sich tagtäglich damit, warum Geiz gar nicht geil ist und wie unsere Lebensmittelproduktion mit unserem Lebensraum zusammenhängt.

Land schafft Leben ist österreichischen Lebensmitteln auf der Spur. Der unabhängige und unpolitische Verein zeigt Konsumenten transparent und durchgängig, wie Lebensmittel in Österreich produziert werden. Von der Landwirtschaft über die Verarbeitungsbetriebe bis in die Gastronomie und den Handel wird die gesamte Wertschöpfungskette beleuchtet. Durch wissenschaftlich fundierte Recherchen wirkt der Verein auf die Politik, die Lebensmittelbranchen und wichtige Multiplikatoren ein. 

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Ein dank an unsere partner und Unterstützer

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